Schritt in der Präsenz

Schritt in der Präsenz

Das verlangsamen der Bewegung, ein ermöglichtes Wahr -nehmen

eines einzigen Schrittes, welch` Kosmos sich eröffnet.

Eine Absicht geht voraus, setze den Fuß und bemerke,

dass ich zu balancieren beginne, aus der Mitte heraus – eine Richtung

gebend. Ein Gewicht deutlich spürbar, welches sich verlagert und balanciert,

ein Arm setzt sich in Bewegung sucht sich

eine harmonische Kommunikation mit dem gesetzten Fuß,

der Kopf tänzelt auf dem Hals, der Blick verInnerlicht sich.

Die Erde unter Füßen spürend – ein ertastend fußsohlend Sinnlich.

Ein Atmen lässt sich gehen, ein ganzheitlicht bewegt sich – langsam.

Dieser eine Schritt, welcher zuvor als Absicht geboren, sich

in einen Raum und eine Richtung hingibt, wandelt auf einem WEG,

er beinhaltet ein zuvor und neu, welcher sich noch ergeht.

Dieser eine Schritt nimmt Alles mit, in diesem Schritt geht ein Ganzes

mit.

Langsam spürend – ein Schritt – in dem ALLes IST.

Fußsohlend IST

Fußsohlend IST

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HerzKammerSpiel

Herzkammerspiel

 

 

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HerzKammerSpiel

 

 

Hände

in das Nichts

geben

leise
Blütenzartblättrig

unter den Füßen
die Erdumdrehung

spüren

vibrierend

Zugleich in
erdbewegter
Stille

schmeckend

ein stilleres Still
wahrnehmen

doch nicht still
wie unbewegt
ein bewegtes

stetes

ruhiges

fließen

kosmisches
Plasma
gleich
der inneren Säfte

Blut pulsiert
Herzkammerspiel

das Augenlicht
lässt
im geschlossenen
Blick

den Fluss
sein

nirgends
mehr
als hier und jetzt

und

ferner
diesem äußeren
Getriebe

IST

ein unEndlich
ein Zuhause
Sein

ein letztes Mal

Ein letztes Mal

 

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Ein letztes Mal

Nackt werfen
Bäume
ihre langen
Schatten
Sonnenlicht
tröstet
warm
manches Blatt
verweilt umwindet
noch zögernd
an einem Ast
ein letztes Mal
versammeln
sich
die Sänger
im Geäst
um in den warmen
Süden zu fliegen
der Herbst
führt
alljährlich
ruhig
ins
InnigLicht

 

Ein seidener Faden

Ein seidener Faden

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Gespinst
gewebt
verklebt
ein Faden
gespuckt
Spooky
Spinn
doch
och
nicht

erfunden
findet
Gespinst
im Web
das Netz
auch Lügen
Märchen
spinnen
och
doch
hinein

Gespinst
im kalten
Wind
flattert
lullt
etwas
und manches
ein

Spinnefaden
aus Seide
Achtsamkeit
Spürt
wach hinein
hinaus
läuft
ein seidener
Faden
kostbar
Bedeutungsvoll
kann auch dieser
sein

Spinnend
gespannt
spannt
GeWebe
Fäden
och
doch
noch
auch
nicht

 

 

Zwischen Fingerkuppe und Farbverlauf

Zwischen Fingerkuppe und Farbverlauf

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Das Wilde, Ungezähmte, Natürliche
Knochen erzählen, Haut bemalen,
Worte purzeln aus 20 Jahren,
viel zu kurz diese kleine Zeit,
sich finden, erzählen,
aus der vergangen Zeit
Zeitloses bergen
RaumZeitlosigkeit
erleben
Jahrzehnte
gezählt
wissen
fühlen
diese
Ewigkeit
von
tiefen
Ebenen
verbunden sein
in einem
ALLWesen.
Mit den Fingern
deine Haut
bemalen
dazwischen
zwischen
Fingerkuppe
und Farbverlauf
erzählt sich
eine Ahnung
dieser
UnEndlichkeit.

Goldener Sonnenglanz

Goldener Sonnenglanz

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Ich zähle die Regentrofen an den Zweigen
längst nicht mehr
Ich umtanze sie
fange
den Augenblick des Lichts
für
einen Moment
ein
Lege mir an Sommerabenden
ein Wasserperlenkleid an
tanze im Licht
trinke goldenen Sonnenglanz
atme

im Winter
erinnerte Wogen
auf meine nackte Haut

…., die eines Mädchens…

…die eines Mädchens

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…die eines Mädchens
Vor 18 Minuten auf Facebook geschrieben

Meine Geschichte ist die, eines Mädchens dessen Eltern sich in einer Zeit zusammen taten, in der es für beide und das ihrer Kinder heftige Konsequenzen, aufgrund ihrer Mischehe, für ihre Zukunft gab. Ich bin das Mädchen, dass fast geschwisterlich – nein – es war geschwisterlich mit ihren farbigen Neffen aufwuchs und die Gewalt, sei es die Stille oder die körperliche, sowie die Gewalt, dass sie mit ihren Gefühlen und ihren Erlebnissen des MischlingsdaSeins überwiegend missAchtet wurden. Der Tanz hat mich beschützt und auch alle die, die mit mir tanzten und tanzen. HerzLiches Danke an Euch ohne euch wäre ich zerbrochen an dem was ich wahr genommen habe und teilweise noch muss. Keine Gewalt denen, die ihre eigene innere Fremdheit unterdrücken Und somit alles was ihnen fremd ist.
Es ist eine beWegende Zeit vieles bricht auf und zeigt sich,
es ist die Chance die Dinge beim Namen zu nennen und falls man aufgehört hat zu lernen – sich und die UmWelt kennen zu lernen, kann man jederzeit wieder damit beginnen. Ich wurde in den Hip Hop gesteckt ( dabei bin ich Tänzerin – alles was mich Tanzend fühlen lässt durchströmt mich, nur Hip Hop wäre zu eingeschränkt, doch der Trend der immer noch anhält war mir ein Ventil für all das was mir in Bezug auf Diskriminierung widerfahren ist und widerfährt.
Hip Hop hat mir die Möglichkeit eingeräumt zu sein wer ich bin und mit diesem Trend gab es Raum dafürdas heißt nicht, dass auch dort im Trend Diskriminierung statt findet. Seit Jahren unterrichte ich Tanz und darunter gab es Jazz, Funky Style, Modern, Hip Hop, Dancing Movement, Afro Moves, Latino Moves ( übrigens 2001 Afro und Latino Moves – heute nennt man es Zumba – wobei ich so frei bin und auf die Qualität und das erreichen der Moves großen Wert lege – mehr Qualität als Quantität ) Tanzperformance hatte ich schon in den 90ern in aller Begeisterung mit tollen MitNeugierigen Tänzern genossen, Tanztheater habe ich seit 2008 mit Hauptschülern – Realschülern – Walddorfschülern – Gymnasisaten – etc. auch und sehr gerne in Mischprojekten auf die Bühne gearbeitet. Ich habe 6 Jahre lang ein erfolgreiches Kinderprojekt in Stadtmitte geleitet und getanzt, Kinder aus allen möglichen Kulturen kamen und erlebten sich miteinander im Tanz – fremd sein ging gar nicht, da wir ja alle fremd waren und uns bekannt machten durch Tanz, es sind langjährige Freundschaften entstanden, die heute noch bestehen.
Ich habe eine Geschichte und die erzählt von dem Leid, welche diskriminierte Menschen tragen und es keiner wissen will, wenn du auch noch TROTZ allem aufgrund deiner Wurzeln ein Lebensfreudiger – bejahender Mensch bist und das stärker in dir ist, fällt es vielen Menschen schwer dir den Raum deiner persönlichen Geschichte Raum zu lassen, geschweige denn ein wirkliches Interesse zu geben. Nun auch ohne dies bin ich die, die ich bin – doch ich möchte erzählen, denen die es wissen möchten, wie es so ist und war in einem Leben eines Menschen der zwei Kulturen in sich vereinigt lebt.
liebe Pina Bausch dich liebe ich und ja
ich gebe dir volle Zustimmung
Tanzt!Tanzt!Tanzt! Sonst sind wir verloren.
was schön ist, dass ich auf meinem ganz persönlichen Weg erfahren – erleben – ertanzen durfte, dass viele die eine Kultur in sich tragen auch einen Raum suchen um die innere Uneinigkeit zu spüren und diese durch das Tanzen fühlend erlebend erfahren in Einklang bringen können.
Tanzt!
so und für weitere tolle Tanzerlebnisse im Unterricht und TanzProjekten suche ich einen tollen Vermieter mit tollen bezahlbaren Räumen, der gerne seine Räume für eine Tanzschule vermietet. Interessenten bitte Nachricht per PN. Lieben Dank. Falls ihr leerstehende Räume entdeckt oder gar Vermieter kennt dürft ihr mir auch gerne die Information per PN geben. Lieben Dank.
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Ein Salamander der tanzte

Der Salamander der tanzte

 

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Ein Salamander der tanzte

Einst ein
Tanztheaterstück barg
alle Welt in sich
Butoh aus Japan
Stammestänze der Maori
und gar die Tierwelt
zeigte sich
ein Salamander krabbelte
kriechte und kletterte
durch die Zeit
der Tänzer verlängerte
sein Geschlecht
und die Schöpfung
durch Butoh verAnSchauLichtete
eine Unendlichkeit
und in dieser krabbelte
ein Salamander
flink von dort nach hier und rauf und runter
mit der Zeit
sah ich nur noch den Salamander
in geschmeidigem erdnahem Tanz,
er trug den Schwanz und er
war ein Salamander geworden
in meinem Blicken und verzaubert
worden sein.
Der Salamander der tanzte
krabbelte flink
von hier nach dort
von oben nach unten,
ein Unendlich weit
verkörperte dieser
er tanzte ein Krabbeln
geschmeidig, flink und
Unglaublich ECHT.

Und der Kopf zuckt….

Und der Kopf zuckt….

 

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Und der Kopf zuckt…

Die Arme reißen nach o b e n
scharf und schnell
das Haar fliegt und der Kopf z u c k t
Plötzlich fliegen die Arme
in Zärtlichkeit
und der Kopf bewegt sich sanft
zur Seite
dann wieder rasen die Hände
rauf und runter
wie die Bewegung
einer Nähmaschinennadel
wenn der Stoff darunter
fließend läuft
und s t e c h en d
punktiert die Verlängerung
des Armes
unsichtbare Kleckse
in den Raum
ein grandioser Tanz
offenbart sich
in Laut
ein Dirigent
ein Solist
in BeWegung
lässt tanzend
Klang
hörbar
werden.

Bewohnte Fußsohlen

Bewohnte Fußsohlen

 

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Bewohnte Fußsohlen

Ein sich mit nehmend gehend
kein Eilen

Kein Latschen
ein setzend Schritt nach dem anderen
ein ZenGehen
langsam bewusst

ein jedes Schwingen
im Körper

atmend begleitend
der Blick langsam tastend den Raum
den Körper hindurchgehend
Zeitlupend dem flinken Geher erscheint
Herausfordernd dem latschendem

Bewohnte FußSohlen
Im Schuhwerk
sich die unzählig
GangArt
herausschält
Die alte VorStellung
vom schlendern
erzählt
von Orten
von
nasser Erde
Moos
Sand
rau
weich
kalt und warm
im Schlendern
bewegt sich
ein gedankenverloren
Stehen
Bewohnte FußSohlen
lauschen
der Erde Erzählungen
stets veränderlich
das schlendern
erzählt die Lust
im und vom Wandeln

 

 

Wie ein FriedLicht

Wie ein FriedLicht

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Wie ein FriedLicht

Im Dunkeln
der Atem
den Raum fühlt
weite hört
sich still an
wie eine
Schneebedeckte
Berglandschaft
im Sonnenschein
früh morgens
Stille hört
Sich in der Nacht
wie ein FriedLicht an
Sanft
eine jede BeWegung
klingt
der Atem
einer Welle
gleich kommt
ein auslaufend
und einsaugend
beWegtes Meer
InnigLicht